Schulprogramm

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"Niemals Gewalt"

Während ihrer Dankesrede zum Friedenspreis erzählte A. Lindgren eine kleine Geschichte. Darin fasste sie die Hoffnung auf eine gewaltfreie Erziehung wie folgt zusammen:

"Einst hatte ein kleiner Junge etwas ausgefressen und sollte eine Tracht Prügel beziehen. Seine Mutter schickte ihn in den Garten und ließ ihn zu diesem Zwecke selbst einen Stock suchen. Der kleine Junge ging und blieb lange fort. Schließlich kam er weinend zurück und sagte: 'Ich habe keinen Stock finden können, aber hier hast Du einen Stein, den kannst Du ja nach mir werfen.' Da aber fing auch die Mutter zu weinen an, denn plötzlich sah sie alles mit den Augen des Kindes. Das Kind musste gedacht haben: Meine Mutter will mir wirklich wehtun. Und das kann sie ja auch mit einem Stein. Sie nahm ihren kleinen Sohn in die Arme und beide weinten eine Weile gemeinsam. Dann legte sie den Stein auf ein Bord in der Küche und dort blieb er liegen, als ständige Mahnung an das Versprechen, das sie sich in dieser Stunde selber gegeben hatte: Niemals Gewalt!"