Religionen

Zeitung und Schule

Religionen

Die Klassen 9 und 10 der Astrid- Lindgren-Schule in Herne haben im Februar Gotteshäuer verschiedener Religionen besucht und dort vieles über das Judentum, Christentum und den Islam erfahren. Die Religionen sind unterschiedlich, haben aber auch Dinge gemeinsam. Jeder sollte Respekt vor anderen Religionen haben.Am 12 .2.2015 waren wir in einer Moschee am Wanner Markt in Wanne-Eickel. Wir sollten die Schuhe ausziehen. Die Männer und Frauen sind getrennt, Männer gehen nach oben in den Gebetsraum und die Frauen bleiben unten, eine Kamera überträgt das Freitagsgebet nach unten.
Im Gebetsraum ist der ganze Boden mit Teppich ausgelegt, ein paar große Holzarbeiten schmücken den Raum. Die Moslems alle müssen 5-mal am Tag beten. Jeden Freitag treffen sich alle und gehen in die Gebetsräume und beten Richtung Mekka.

Am 17.02.2015 waren wir in der Synagoge in Bochum. Überall waren Kameras und Panzerglas zur Sicherheit. Die Bodenfliesen stammen aus Jerusalem. Frauen und Männer sind getrennt, die Frauen sitzen auch auf einem Balkon. In dem Raum war ein großer Schank, darin waren die Thorarollen. In der Küche war alles doppelt, weil die Juden Fleisch und Käse trennen. Im Eingangsbereich ist eine Tafel, um an die Opfer der Nazis zwischen 1933 bis 1945 zu gedenken. In dem Eingangsbereich ist auch ein kleines Museum.

Am 19.02. 2015 waren wir in der Kirche Allerheiligste Dreifaltigkeit. Die katholischen Christen bekreuzigen sich mit Weihwasser, wenn sie in die kirche kommen. Frauen und Männer sind nicht getrennt. An den Wänden waren Bilder von der Kreuzigung von Jesus.

Marcel Thiemann Astrid-Lindgren-Schule Herne, Klasse 9


Religionen – verschieden, aber friedlich!

Die Klassen 9 und 10 der Astrid-Lindgren-Schule in Herne haben im Februar Gotteshäuser verschiedener Religionen besucht und dort vieles über das Judentum, Christentum und den Islam erfahren. Die Religionen sind unterschiedlich, haben aber auch Dinge gemeinsam, wie die 10 Gebote.
Jeder sollte Respekt vor anderen Religionen haben und mit anderen Religionen friedlich leben können.

Moschee
Am Freitag, 12.02.2015 waren wir in der Moschee am Wanner Markt.
Dort hat uns der Hodscha Herr Ucart begrüßt. Er hat uns erklärt, dass wir unsere Schuhe ausziehen müssen. Als wir alle unsere Schuhe in ein Regal gestellt hatten, sind wir nach oben gegangen, dort war dann der Gebetsraum der Männer. Herr Ucart hat uns erklärt, dass der Teppich nach Mekka gerichtet ist und dass die Moslems einmal in ihrem Leben zur Pilgerfahrt nach Mekka fahren müssen. Herr Ucart hat uns erzählt, dass er schon 8-mal in Mekka war und dass es für ihn immer wieder aufregend war wie beim ersten Mal. Danach hat ist er uns in die Klassenräume gezeigt, wo die Kinder Arabisch lernen, damit sie den Koran lesen können. Danach sind wir nach unten gegangen, wo die Frauen beten. Die Frauen müssen in einem anderen Raum beten, weil sie sich ja auch bücken müssen und das gehört sich nicht, dass die Männer das sehen. Und es gibt nur einen Imam, der auf Arabisch und Türkisch vorbetet. Deswegen wird das Freitaggebet mit einer Kamera vom Gebetsraum der Männer übertragen, dass die Frauen es auch über Monitor und Lautsprecher mitbekommen.

Synagoge
Am 18.02.2015 sind wir in die Synagoge nach Bochum gefahren. Als wir dort angekommen waren, hat uns der Herr Domnin freundlich aufgenommen. Dann hat er uns erzählt, dass die Juden in der Synagoge eine große Küche haben, weil sie alles 2-mal haben, sie dürfen nämlich keine Milchprodukte und Fleischprodukte zusammen haben und zusammen essen. Dann hat er uns erzählt, dass alle Synagogen geschützt werden müssen, weil es ja viele Anschläge gab. Es sind überall Kameras und es sind immer Polizisten in der Nähe. Dann hat er uns über den Sabbat (Samstag) erzählt, dass Juden an dem Freitag alles vorbereiten müssen, weil sie am Samstag nichts machen dürfen - also nicht arbeiten oder produzieren. Die heilige Schrift Thora ist 45 Meter lang, wenn man sie ausrollt, sie besteht aus Tierhaut. Die Jungen feiern mit 13 Jahren ihr Bar Mizwah, die Mädchen schon mit 12 Jahren. Bar Mizwar ist so ähnlich wie eine Konfirmation. Die Männer müssen eine Kippa tragen, weil sie damit zeigen wollen, dass Gott über ihnen ist, die Frauen müssen erst ihr richtiges Haar bedecken, wenn sie verheiratet sind. Als er uns das alles erzählt hat, durften wir uns die Synagoge angucken.

Kirche
Am 19.02.2015 sind wir in die katholische Kirche Allerheiligste Dreifaltigkeit in Wanne gegangen. In der hat uns die Frau Terfloth als Gemeindereferentin begrüßt. Sie hat uns etwas über sich erzählt, sie hat uns erzählt dass sie 2 Söhne hat und verheiratet ist. Danach hat sie uns Fragen beantwortet und erklärt, was ein Beichtstuhl ist. Wir durften uns dort hinein setzen. Dann sind wir zum Taufbecken und zur Osterkerze gegangen. Dort hat sie uns erzählt, wie ein Baby getauft wird. Aber manche Menschen werden auch erst später getauft. Dann sind wir durch die Kirche gegangen und Frau Terfloth hat uns erzählt, wie Jesus gestorben ist. Es gibt einen Kreuzweg in der Kirche, dort wird die Leidensgeschichte von Jesus dargestellt. Sie hat uns erzählt, dass man die Kommunion mit 9 hat und danach die Hostie essen darf.



Victoria Rose Klasse 9 Astrid-Lindgren-Schule, Herne


ReligionenWir waren in einer Moschee, Synagoge und in einer Kirche.

In der Moschee haben wir den Gebetsraum der Muslime gesehen, die Frauen und die Männer sind getrennt, um nicht abgelenkt zu werden.
Die Bibel der Muslime heißt Koran.
Im muslimischen Glauben müssen die Männer beschnitten sein.
Die Frauen müssen ein Kopftuch tragen.
Muslime dürfen kein Schweinefleisch essen.
Sie feiern die Fastenzeit. Während der Fastenzeit dürfen Muslime von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang nichts mehr essen, ausgeschlossen Kinder, Ältere, Kranke und Schwangere. Nach der Fastenzeit kommt das Zuckerfest, dann ist die Fastenzeit vorbei.

Das erste, was mir aufgefallen ist, als wir in der Synagoge waren, dass die Synagoge sehr gut bewacht war, es gab Zäune und Kameras.
Bevor die Führung losging konnten wir uns in der Eingangshalle umschauen. In der Halle stand eine kleine Ausstellung und in der Mitte war eine Thora (Jüdische Schriftrolle), auf der Tür zum Gebetssaal war ein 7-armiger Kerzenleuchter.
Bevor wir durch die Tür gingen, mussten alle Jungen eine Mütze oder Kippa aufsetzen. Die Kippa soll man aufsetzen, damit etwas zwischen Gott und den Menschen ist.
Als wir dann in dem Raum waren, sind mir die Dreiecke an der Wand aufgefallen und dass die Decke rund war. Zwei Dreiecke bilden den Davidstern. Der Davidstern ist das bekannteste Symbol von den Juden, das eine Dreieck soll Gott sein, der von oben auf die Menschen nieder blickt, das andere Dreieck soll die Menschen darstellen, die nach oben zu Gott gucken.

Als wir in die Kirche gingen, fielen mir sofort die bunten Glasfenster auf, sie waren sehr schön gestaltet. Dann sind mir die Beichtstühle aufgefallen. Zur Beichte gehen die katholischen Gläubigen, um dem Pfarrer ihre Sünden zu beichten.
Wenn man in die Kirche ging und nach vorne schaute, sah man einen Altar und 7 Kerzen. Eine von den 7 Kerzen war immer an, diese Kerze heißt, Kerze des ewigen Lichtes’ sie soll das ewige Leben symbolisieren.
Auf dem Altar wurden früher die Opfergaben gemacht, heute macht man das aber nicht mehr auf diesem Altar.
Auf der rechten Seite des Kirchenganges fand man den Kreuzweg von Jesus.

Felix Reinert, Klasse 9 Astrid-Lindgren-Schule, Herne