ZeuS 2009

ZeuS-Projekt 2009

Zeitung und Schule - ZEUS 2009

Auch in 2009 nahm die Astrid-Lindgren-Schule im 4. Jahr am ZEUS-Projekt 2009 teil.

Vom 16.03.09 – 15.05.2009 lasen die Klassen 9 und 10 fleißig die WAZ.
In der Schule wurde besprochen, wie die Zeitung aufgebaut ist und wie Artikel geschrieben werden.
Die Klassen haben fleißig gearbeitet, fotografiert und geschrieben. Die fertigen Artikel wurden mit Fotos an die Zeusredaktion in Herne geschickt.
4 Artikel wurden auf den Zeusseiten im Herner Lokalteil gedruckt.

Hier unsere eingesandten Artikel:

1) Herner Tanzforum Februar 2009

2) Spaß an der Arbeit – Interview mit Mitarbeitern Stadtgrün Herne

3) Alle Menschen sollen gut miteinander auskommen – Religionen unter der Lupe

4) Ausstellungsräume gesucht – Druckprojekt im Kunsthaus Crange

5) Frühling auf dem Fußballplatz – unser Fußballteam im Training

6) Fußball wird groß geschrieben – Stadtmeisterschaften April 2009

7) Jobcoach Frau Colli ist seit März 2009 bei uns

8) Berufsorientierungscamp Mai 2009

Viel Spaß beim Lesen!

Frühling auf dem Fußballplatz - Unser Fußballteam

Teamgeist bei jedem Wetter
Endlich Frühling auf dem Fußballplatz

Die Schulmannschaft der Astrid-Lindgren-Schule trainiert 2009 seit Februar fast bei jedem Wetter auf der Wiese im Franzpark. Seit dieser Woche macht das Training bei Sonnenschein noch mehr Spaß.
Im Februar und März ging es bei Regen, Schnee, Sonne und Kälte auf die Spielwiese im Franzpark. Wir haben ein Ziel: Wir möchten am 30.04.2009 die Stadtmeisterschaft gewinnen, um dann zum Bezirksturnier nach Iserlohn zu fahren.
Von 2006 bis 2008 wurde unsere Schule jeweils Stadtmeister und konnte dann am Bezirksturnier teilnehmen. In Iserlohn erreichten wir gegen die anderen Schulen aus dem Regierungsbezirk Arnsberg jeweils Platz 5.
2008 wurden viele gute Spieler aus der Klasse 10 entlassen. Wir haben nicht mehr so viele gute Einzelspieler, aber wieder ein gutes Team
Nun trainieren wir fleißig für die Stadtmeisterschaft mit den Jungen der Klassen 7 – 10 und haben zusammen viel Spaß. Nach den Dauerläufen, arbeiten wir mit dem Ball und spielen dann in verschiedenen Teams gegeneinander: Abwehr gegen Sturm, Stammelf gegen Reserveteam, ältere gegen jüngere Spieler oder wir wählen die Mannschaften am Trainingstag. Selbst bei einer hohen Niederlage wird bis zum Schluss gekämpft.
Unsere Kapitäne Oliver und Hamo kamen auf die Idee, dass wir uns preiswerte eigene Trikots für das Training und Turnier kaufen. Seit März trainieren wir nun in unseren rot-weißen Schultrikots und die jüngeren Schüler wollen sich nun auch Trikots kaufen.
Unser Kapitän Oliver Streicher spielt bei EtuS Wanne und ist ein toller Abwehrspieler mit einem guten Torschuss.
Seit einer Woche macht das Training bei Frühlingswetter auf dem Sportplatz an der Franzstraße noch mehr Spaß.
Wir freuen uns alle auf die Stadtmeisterschaften und werden in den Spielen mit unserem Team alles geben.

Cengiz, Hamo , Oliver, Kl. 9a, 10b Astrid-Lindgren-Schule

Fußball wird groß geschrieben - Stadtmeisterschaft

Fußball wird groß geschrieben -
an der Astrid-Lindgren-Schule
Trainingsfleiß wird belohnt

Die Fußballmannschaften der Astrid-Lindgren-Schule haben bei den Stadtmeisterschaften 2009 erfolgreich abgeschnitten.
Die Fußballer der Wanner Schule an der Hedwigstraße waren seit Februar 2009 im Training.
Bei Wind und Wetter wurde im Franzpark und auf dem Sportplatz an der Franzstraße fleißig trainiert.
Die C-Jugend der Schule konnte am 30.04.2009 beim Turnier im Sportpark Wanne alle Spiele gewinnen und wurde ungeschlagen Turniersieger. Die Ergebnisse: ALS - Schule Viktor Reuter 11 – 0, ALS - Schule an der Dorneburg 5 – 0 und ALS - Paul-Klee-Schule 4 – 1. Riesig war der Jubel als das Team den Pokal aus den Händen des Schulrats Leben erhielt.

Das A-Jugendteam gewann die spannenden Auftaktspiele gegen Viktor Reuter 3 – 2 und gegen Dorneburg 2 – 1.
Dann kam es zum Finale gegen die ebenfalls ungeschlagene Mannschaft der Paul-Klee-Schule. Die ALS führte gegen den Turnierfavoriten zur Halbzeit mit 1 –0 und dachte schon an die Teilnahme am Bezirksturnier in Iserlohn. In der 2. Halbzeit drehte die Paul-Klee-Schule mit 2 Treffern zum 2 – 1 Sieg.
Schade für unsere Kicker, die alles gegeben haben - aber auch viel Glück für den Sieger beim Turnier in Iserlohn.
Vor der Schulentlassung im Juni 2009 treffen sich beide Schulen zu einem Freundschaftsspiel in Wanne.

René, Cengiz, Klasse 9a Astrid-Lindgren-Schule

Jobcoach Frau Colli ist seit 2009 bei uns

Jobcoach an der Astrid-Lindgren-Schule

Frau Christa Colli ist seit März 2009 an der Astrid-Lindgren-Schule als Jobcoach tätig. Sie begleitet jeden Dienstag die Abgangsschüler unserer Schule. Zu ihrem Aufgabenbereich und ihrem persönlichen Hintergrund haben die Schülerinnen der Klasse 9b mit Frau Colli ein Interview geführt.

Zeus: Was ist ein Jobcoach ?
Frau Colli: Ein Jobcoach findet mit dem Jugendlichen seine Stärken, Interessen und Fähigkeiten heraus und unterstützt ihn bei der Berufs- und Schulwahl. Er erstellt mit ihm die Bewerbung und bereitet ihn auf Einstellungstests und Bewerbungsinterviews vor.
Zeus: Bei wem sind Sie angestellt?
Frau Colli: Mein Arbeitgeber ist die GFS, die Gesellschaft
freie Sozialarbeit an der Corneliusstraße in Herne.

Zeus: Wie lange machen Sie diese Arbeit schon?
Frau Colli: Seit 2007 bin ich an verschiedenen Herner Hauptschulen tätig.

Zeus: Was war Ihr ursprünglicher Job ?
Frau Colli: Ich bin gelernte Kauffrau und habe mich weiter gebildet als Schulungsleiterin bei der Firma Karstadt und war für die Aus- und Weiterbildung der Auszubildenden und angehenden Führungskräfte zuständig. Dort wurde ich auch zur Dozentin ausgebildet. Nach meiner Mutterpause nahm ich ein Studium Konfliktmanagement auf und wurde ebenfalls ausgebildeter systemischer Coach.

Zeus: Was ist ihr Traumjob ?
Frau Colli: Mit Jugendlichen und Erwachsenen zielorientiert zu arbeiten, Karrieren zu planen, individuelle Gespräche führen, also als Jobcoach arbeiten.

Zeus: Was macht Ihn am meisten Spaß?
Frau Colli: Wenn ein Jugendlicher zu mir kommt und sagt :
Hey, Frau Colli, ich habe einen Ausbildungsplatz gefunden.

Zeus: An welchen Schulen sind Sie noch tätig ?
Frau Colli: Am Montag bin ich an der Königin-Luisen-Schule
dienstags bin ich bei euch , am Mittwoch und
am Donnerstag bin ich an der Melanchthon-Schule.

Zeus: Vielen Dank für das Interview.

Hiba, Chantal
Klasse 9b, Astrid-Lindgren-Schule

Berufsorientierungscamp 2009

BOC in Oer-Erkenschwick vom 04. bis 08.05. 2009

Wir, die Klassen 10a und 10b der Astrid-Lindgren-Schule, waren in Oer-Erkenschwick im Salvador-Allende-Haus und haben dort an einem Berufsorientierungscamp teilgenommen. Das Ganze wurde von der Stiftung Partner für Schule mitfinanziert.

Wir hatten dort zwei Teamleiterinnen (Julia und Katharina), die jeden Tag mit uns in Seminarform verschiedene Spiele und Themen behandelt haben.

Die fünftägige Fortbildung umfasste folgende Elemente:Soziale und berufliche Kompetenzen, wie z.B. Konflikt- und KommunikationsfähigkeitChancen und Grenzen von TeamarbeitRhetorik und PräsentationstechnikenEigene Zielvorstellungen für das berufliche Leben entwickeln.
Zum Schluss haben wir alle ein Teilnahmezertifikat erhalten. Wir haben dort viel Spaß gehabt und eine Menge gelernt.

In der Freizeit haben wir Fußball gespielt, gekickert, Billard gespielt, uns unterhalten oder sind im Wald spazieren gegangen. Einen Nachmittag hatten wir frei, da ist eine Gruppe im „Maritimo“ schwimmen gewesen und die anderen sind mit den Mountain-Bikes durch den Wald gefahren. Abends haben wir gegrillt, Singstar gespielt und in der Disco getanzt.

Die Woche war viel zu schnell vorbei und viele sind sehr traurig, dass die Schulzeit bald vorbei ist.

Klassen 10a und 10b der Astrid-Lindgren-Schule

Ausstellungsräume gesucht - Druckprojekt

Ausstellungsräume gesucht

Die Klassen 9a und 9b der Astrid-Lindgren-Schule haben im März und April 2009 im Kunsthaus Crange mit dem Dozenten Torsten Kropp (Jugendkunstschule Wanne-Eickel)im Bereich Druck gearbeitet.
Zum Thema Menschen und Religionen wurden in der Astrid-Lindgren-Schule verschiedene Projekte durchgeführt und u.a. die Religionen Christentum, Islam und Judentum besprochen und Gemeinden und Gotteshäuser aufgesucht.
In dem Kunstprojekt sollten die Schüler nun umsetzen, wie die Menschen zusammen leben können, wie die Religionen in unser Leben einfließen.
So wurde auch der Bunker mit den Symbolen für Christentum und Islam auf dem Cranger Kirmesplatz besucht, der auf das friedliche Zusammenleben aufmerksam machen soll.
Dieses Motiv wurde auch in die Arbeiten einbezogen.
Nach der Erstellung der Druckvorlagen aus Gebrauchsgegenständen wurden die Ideen der Schüler besprochen und auf verschiedenen Unterlagen wie Papier, Leinen und gebrauchte Offset-Druckplatten gedruckt.
Dabei entstanden sehr kreative, interessante und vielfältige Umsetzungen.
Die Drucke würden die Schülerinnen und Schüler gern in eine Ausstellung einbringen und suchen eine entsprechende Möglichkeit.
Interessenten melden sich bitte unter der Telefonnummer 02325/75180 im Sekretariat der Schule.

Özlem, Adelina, Manuel, Klasse 9a, Astrid-Lindgren-Schule

Religionen unter der Lupe

Alle Menschen sollen gut miteinander auskommen
Religionen sollen dabei helfen

Die Klasse 9a der Astrid-Lindgren-Schule hat im Januar und Februar 2009 das Buch „Damals war es Friedrich“ von Hans Peter Richter gelesen. Friedrich und Hans Peter wachsen zusammen in Deutschland auf. Friedrich ist Jude und der Lebensweg seiner Familie führt in ein verheerendes Schicksal. Wir haben in dem Buch auch einiges über die jüdische Religion erfahren und wollten mehr über die Religionen unserer Mitschüler erfahren. So haben wir im März eine Moschee, eine Synagoge und eine Kirche besucht. Überall wurden wir freundlich aufgenommen und haben viele Dinge über den Islam, das Judentum und das Christentum erfahren.

Zuerst besuchten wir am 10.03.2009 die Moschee am Wanner Markt. Am Eingang haben wir unsere Schuhe ausgezogen. Herr Sezai Gürsoy und der Imam Herr Sezai Din haben uns dann die Moschee gezeigt und unsere Fragen beantwortet. Der Gebetsraum für die Männer ist für 600 Personen gebaut. Er hat keine Stühle und Bänke. Auf dem Teppich sind die Gebetsfelder nach Mekka ausgerichtet. Die Decke hat die Form einer Kuppel, was man von der Straße aus gar nicht sieht. In der Kuppel hängt ein prächtiger Leuchter. Der Imam oder Hodscha liest aus dem Koran in arabischer Sprache vor und betet mit den Männern fünfmal am Tag. Die Frauen hören im Erdgeschoss die Übertragung über den Lautsprecher. Der religiöse Feiertag ist für die Moslems der Freitag. Für die Moslems sind alle Menschen gleich, egal welcher Religion sie angehören. Der Respekt vor anderen Religionen ist wichtig. Für die Moslems sind z.B. Abraham, Moses und Jesus auch Propheten. Auch gelten für Moslems die 10 Gebote. Moslems dürfen Frauen anderer Religionen heiraten. Die muslimischen Frauen sollen aber keinen andersgläubigen Mann heiraten, da der Mann die Religion der Kinder bestimmt. Der Hodscha las uns dann noch Verse aus dem Koran vor und einige muslimische Schüler beteten mit ihm. Er gab uns Erklärungen zum Ramadan, Zuckerfest und Opferfest. Moslem wird man durch die Erziehung der Eltern. Jungen werden beschnitten.
Anschließend zeigte Herr Din uns den Frauenraum, wo Texte aus dem Koran gelernt wurden.
In der Teestube gab es zum Abschluss noch einen türkischen Tee. Wir bedanken uns für die freundliche Aufnahme.

Am 12.03.2009 besuchten wir die Synagoge in Bochum. Sie ist wie ein Würfel gebaut. Herr Liedtke machte für uns die Führung. Innen ist die Synagoge sehr modern und hell eingerichtet. Die Jungen mussten eine Kippa (Kopfbedeckung) aufsetzen. Die Frauen und Männer sitzen in verschiedenen Bankreihen. Die Fensterausschnitte sind wie 12 Davidsterne gebaut für die 12 Stämme Israels, Die hängende Decke wirkt wie eine Kuppel. In der Synagoge gibt es keine Bilder, bunten Fenster, keine Orgel, kein Taufbecken und keine Kreuze. Die Juden glauben nicht an Christus als Erlöser. Sie haben aber das Alte Testament mit den Christen gemeinsam. Die Heilige Schrift der Juden ist die Thora, die in einem prächtigen Schrank aufbewahrt wird. Ein besonderes Symbol für die Juden ist der siebenarmige Leuchter. Jüdische Männer und Frauen dürfen andersgläubige heiraten. Jude wird man durch Gebete und Segnung bei einer Familienfeier im eigenen Haus. Das Bar Mizwah entspricht der Konfirmation bei den Christen. Der religiöse Feiertag ist der Samstag, der Sabbath. Die Juden essen kein Schweinefleisch wie die Moslems. Auch für Juden gelten die 10 Gebote. Die Synagoge wird strengstens bewacht. Außen sind Kameras, Stacheldrahtzäune und Panzerglasscheiben eingebaut. Beschädigungen sollen so verhindert werden. Auf dem Gelände der 1938 zerstörten Synagoge ist in Bochum im Winter immer der Weihnachtsmarkt. Die neue Synagoge wurde in 1 ½ Jahren neu gebaut.
Aus der alten jüdischen Gemeinde vor dem 2. Weltkrieg gibt es ein Mitglied, der die Verfolgung überlebt hat und nun Mitglied der neuen Gemeinde ist. Wir bedanken uns zum Abschluss bei Herrn Liedtke und erfahren, dass er selbst evangelischer Christ ist und für Schulklassen die Führungen für den Freundeskreis der Bochumer Synagoge macht.

Am 18.03.2009 haben wir die katholische Gemeinde Allerheiligste Dreifaltigkeit in Wanne besucht. Die Kirche wurde 1959 gebaut und ist nun 50 Jahre alt. Die Gemeindereferentin Frau Terfloth führte uns durch die Kirche. Sie zeigte uns das Taufbecken mit der Osterkerze von 2008. Mit der Taufe werden die Kinder in die christliche Gemeinde aufgenommen. Danach zeigte sie uns den Beichtstuhl, den Altar mit der Bibel, den Tabernakel (Schrank für das Abendmahl) und den Kreuzweg. Auf dem Tabernakel ist auch ein siebenarmiger Kerzenleuchter als Verbindung zum jüdischen Glauben eingearbeitet. Der Kreuzweg zeigt die Leidensgeschichte von Jesus von der Kreuzigung bis zur Wiederauferstehung. Jesus wollte mit seinem Tod unsere Sünden vergeben. Auf der Empore ist die Orgel und Platz für den Kirchenchor. Das Glasfenster zeigt bei Sonnenschein besonders schön die Symbole für den Namen der Kirchengemeinde Allerheiligste Dreifaltigkeit: Gott Vater, Sohn und Heiliger Geist.
Der kirchliche Feiertag ist der Sonntag. Die Kirchenglocken hören wir bis zur Schule.
Christen dürfen Menschen mit anderen Religionen heiraten.
Frau Terfloth gibt uns zum Abschluss Hinweise, wie man die Religionen verstehen kann, wie sie helfen können:
Gott will uns sagen, wir sind nicht allein. Er begleitet und liebt uns.
Religionen sollen den Menschen zeigen, wie sie gut miteinander leben können.
Wir bedanken uns bei Frau Terfloth für die nette und interessante Führung.

Wir haben bei unseren Besuchen der verschiedenen Gotteshäuser festgestellt, dass die Religionen vieles gemeinsam haben und man den Glauben anderer Menschen achten soll.

Mit dem Künstler Torsten Kropp von der Jugendkunstschule Wanne-Eickel werden wir im April weiter an dem Thema arbeiten.

Cengiz, Manuel, Adelina, Klasse 9a Astrid-Lindgren-Schule



Spaß an der Arbeit

Spaß an der Arbeit
75 Berufsjahre im Team Stadtgrün Wanne

Die Klasse 9a der Astrid-Lindgren-Schule hat am 19.03.2009 ein Interview mit 3 Mitarbeitern von Stadtgrün Herne geführt. Das Zeusteam wollte Informationen über die Ausbildung und Arbeit eines Gärtners erfahren. Als Gäste kamen Renate Glenz, Frank Nottke und Harald Auras von Stadtgrün Herne, die die Klasse 2008 bei der Umgestaltung des Schulgartens mit Rat und Tat unterstützt haben. Das Gartenteam des Bezirks Wanne hat viel über seine Arbeit erzählt und die Reporter haben den Gärtnern angemerkt, dass sie viel Spaß an ihrer Arbeit haben.

Zeusteam: Wie sind Sie zu dem Beruf gekommen und wie lange arbeiten Sie in diesem
Betrieb?
Nottke: Nach der Abitur wollte ich erst zur Kripo gehen. Während meines Zivildienstes
habe ich beim Grünflächenamt gearbeitet und Spaß an dem Beruf gefunden. 1987
habe ich eine Ausbildung als Gärtner im Garten- und Landschaftsbau in Witten
begonnen. Nach der Ausbildung bin ich zu Stadtgrün nach Herne gewechselt.

Glenz: Nach einer kaufmännischen Ausbildung war ich arbeitslos und habe vor 26 Jahren
eine Umschulung zur Gärtnerin gemacht. Wir hatten zu Hause einen großen
Garten. Die Arbeit dort hat mir auch schon Spaß gemacht. Nun habe ich
einen super Beruf.

Auras: Meine erste Ausbildungen waren Elektriker und Rettungssanitäter. Über die
Arbeitsberatung habe ich mich für die Umschulung zum Gärtner entschieden. Vor
27 Jahren begann die Ausbildung im Gladbeck, später wurde ich Gärtnermeister
und bei Stadtgrün Revierleiter in Wanne.

Zeusteam: Wie lange dauert die Ausbildung? Welche Schulabschluss benötigt man?
Kann man bei Stadtgrün ausgebildet werden?

Auras: Die Ausbildung dauert 3 Jahre. Als Schulabschluss benötigt man den
Hauptschulabschluss oder FOR. Stadtgrün stellt jährlich 3 Azubis ein. Sie
arbeiten im Eickeler Park. Man sollte vorher ein Praktikum als Gärtner machen.

Zeusteam: Was gefällt Ihnen besonders an dem Beruf? Was ist ihre Lieblingsarbeit?

Nottke: Ich arbeite gern draußen, mit Maschinen und Steinmaterialien. Wir arbeiten, dass
es in Herne schöner aussieht. Es macht Spaß, etwas zu gestalten, was bleibt.

Glenz: Ich finde den Wechsel der Jahreszeiten besonders schön und wie etwas wächst.
Die Arbeit in unserem Team macht riesigen Spaß.

Auras: Ich mag es, wenn wir unsere Pläne im Team mit Erfolg umsetzen, wie zum
Beispiel die Umgestaltung eures Schulgartens an der Astrid-Lindgren-Schule
2008.

Zeusteam: Wie sind Ihre Arbeitszeiten?

Auras: Wir arbeiten 39 Stunden in der Woche mit Gleitzeit. Im Frühling, Sommer
arbeiten wir von 7 – 16 Uhr. Überstunden werden gutgeschrieben und z.B. im
Winter mit Freizeit ausgeglichen.

Zeusteam: Arbeiten auch viele Frauen bei Stadtgrün?

Glenz: In Wanne arbeiten 4 Frauen im Team mit 14 weiteren Kollegen.
1986 war ich die einzige Frau im Team. Die Stadt Herne bildet auch Mädchen
zur Gärtnerin aus.

Zeusteam: Welche Probleme sehen Sie bei Ihrer Arbeit und was wünschen sie sich?

Nottke: Ich wünsche mir weniger Abfall und Hundekot auf den Spielplätzen, Wiesen
und in den Parkanlagen. Mehr Geld für gute Projekte wäre auch schön.

Glenz: Ich wünsche mir mehr junge Kollegen. Wir sind ein super Team, aber wir
haben ein Durchschnittsalter von 45 Jahren.
Auras: Wir haben eine dünne Personaldecke, mehr Kollegen für unsere Arbeiten wäre
schön. Unser Team wünscht sich, dass die Einwohner von Wanne unsere
Anlagen, Parks, Wiesen, Spielplätze mit Respekt und sorgsam nutzen und
es so für alle schön bleibt.

Zeusteam: Wir bedanken uns herzlich für das Interview und wünschen Ihnen viel
Erfolg bei Ihrer Arbeit.



Özlem, Alexander, Cengiz und Manuel
Klasse 9a Astrid-Lindgren-Schule

Fotos: Cengiz
v.l.: Alexander, Harald Auras, Renate Glenz, Frank Nottke, Manuel, Özlem

Herner Tanzforum - Februar 2009

Harte Arbeit für die Astrid-Lindgren-Schule: „Herne tanzt“

Seit Dezember 2008 nehmen die Klassen 9 und 10 unserer Schule an einem HipHop-Projekt teil.
In Zusammenarbeit mit dem Jugendheim am Wananas und unter der Anleitung unserer Tanzlehrerin Susanna Mazik treffen wir uns einmal die Woche, um „Streetstyle“ zu tanzen.

Ganz zu Anfang fragte Susanna uns, ob wir am 5. Herner Tanzforum „Herne tanzt“ am 27.02.2009 mitmachen möchten. Ohne zu wissen, was auf sie und uns zukommt haben elf Schülerinnen und Schüler „Ja“ gesagt. Jetzt hatten wir nur zwei Monate Zeit. Wir trainierten jeden Freitag und manchmal auch montags. Wir hatten viel Spaß, aber manche waren auch kurz vorm Aufgeben. Aber wir wollten diesen Auftritt machen. Der Tag rückte immer näher und näher und dann war der Tag gekommen…
Noch morgens vor dem Auftritt trafen wir uns in unserer Halle und trainierten. Ab 11 Uhr waren wir dann an der Hibernia-Schule, wo der große Event stattfinden sollte. 29 Auftritte umfasste das Programm. Wir saßen zuerst im Publikum und schauten uns die guten Shows der anderen Schulen an. Um 12.45 Uhr mussten wir uns dann fertig machen für den großen Moment: Unsere Street Style Show. Wir gingen hinter die Bühne und waren alle sehr aufgeregt. Wir wurden angesagt, gingen auf die Bühne und dann ging auch schon das Lied an. Es dauerte ca. zwei Minuten und trotz der kleinen Fehler, waren wir alle total stolz auf uns, dass wir das so gut gemeistert haben. Den Zuschauern hat es gefallen. Es gab viel Applaus für uns.
Danke Susanna für deine Geduld, wir tanzen weiter!!

Mandy und Linda, Klasse 10a